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777-Jahre Hude Eingangsseite |
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Geschichte der Gemeinde Hude: Im Jahre 1232 gründeten in Hude
die Zisterziensermönche das hiesige Kloster. Das Kloster bestand von
1232 bis 1536, danach verfiel die Klosteranlage und diente viele Jahre
als Steinbruch. Im Jahre 1650 übernahm die Familie von Witzleben das
Anwesen als Lehen vom König von Dänemark. Seit dieser Zeit ist die
Familie von Witzleben in Hude beheimatet und führt die Gutsverwaltung. Von der ehemaligen
Zisterzienseranlage sind noch die Ruine der Klosterkirche, das Abthaus,
die Klosterschänke und die Wassermühle vorhanden. Gemeinsam mit der
Gutsverwaltung ist die Gemeinde Hude (Oldb) in der Vergangenheit immer
wieder aktiv geworden, um die Gebäude zu erhalten. Ergänzt wird die Klosteranlage
durch das Klostermuseum im Klostersaal. Hier haben die Freunde des
Klosters Hude eine interessante Sammlung zur Klostergeschichte
zusammengetragen. Ein weiterer interessanter Anziehungspunkt ist die
Klosterremise, in der kleinere kulturelle Veranstaltungen und auch
Eheschließungen stattfinden. Das Kloster Hude war kultureller
Mittelpunkt der Region im Mittelalter, viele Einflüsse gingen weit über
seine Grenzen hinaus. Größere Besitzungen in Bremen gehörten zum
Kloster, die Fläche der ehemaligen Delmenhorster Burg war ursprünglich
ebenfalls im Besitz der Huder Mönche. Wesentliche weitere Epochen in der
Geschichte der Gemeinde Hude (Oldb) war die Schaffung der Bahnstrecke
Oldenburg-Bremen und damit der Anschluss von Hude an das
Industriezeitalter. Ein weiterer wesentlicher Einschnitt ergab sich nach
dem 2. Weltkrieg durch die Aufnahme von Bürgerinnen und Bürgern aus
den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Zur 777-Jahr-Feier sind
verschiedene Publikationen vorgesehen, die sich u.a. auch mit der
Geschichte befassen. So ist geplant, das Buch "Hude in alter Zeit"
von Karl Lührmann neu aufzulegen. Das Besondere an der Neuauflage wird
sein, dass in Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH)
eine Ergänzung um eine Huder Zeittafel erfolgt. Diese soll die Zeit bis
2009 umfassen und somit ganz aktuell Zeitgeschehen über Hude (Oldb)
dokumentieren. Eine weitere Publikation soll sich
mit der Nachkriegsgeschichte befassen, hier hat Krimhild Stöver aus
Hude interessante Geschichten von einheimischen Bürgerinnen und Bürgern
über den Zeitraum 1945 bis ca. 1960 erfasst. Zeitgeschehen möchte die
Buchhandlung "Lesen und Mehr" aufzeigen, die eine Publikation
zum Thema "Huder schreiben Geschichten" plant. Bereits im letzten Jahr erschien
vom Sutton-Verlag ein Bildband mit dem Titel „Die Gemeinde Hude –
alte Bilder erzählen“, der gemeinsam mit der AGfH herausgegeben
wurde. Zur Jubiläumsfeier geplant ist die
Herausgabe eines historischen Kalenders, der eine Gegenüberstellung
alt/neu von verschiedenen Gebäuden der Gemeinde Hude (Oldb) umfasst. |
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